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Das Spieletagebuch

Zur Einstimmung auf das Thema „Computerspiele“, das wir in unserem Weblog verarbeiten wollten, spielte unsere Gruppe vier Spiele verschiedener Genres. Unsere Eindrücke hielten wir in Spieletagebüchern fest. Hier folgt nun eine Zusammenfassung der verschiedenen Spieletagebücher:

Spiel 1: Free Ride 2
Genre: Denkspiel
Eindrücke: Im Allgemeinen wurde das Spiel von der Gruppe positiv aufgenommen. Den kleinen Radfahrer, oder was immer man sich als Gefährt ausgesucht hatte, über eine Linie fahren zu lassen, machte der gesamten Gruppe Spaß, wobei auch Fehlversuche und Abstürze des Radfahrers mit viel Humor aufgenommen wurden. Als besonders positiv wurde in den Spieletagebüchern hervorgehoben, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte und die Geschicklichkeit gefordert wurde.
Negativ fiel auf, dass das Spiel nach einiger Zeit etwas an Witz verlor, da die Möglichkeiten doch ein wenig eingeschränkt waren und keinerlei Abwechslung geboten wurde.

Spiel 2: Agent Attack IT
Genre: Lernspiel, Serious Game
Eindrücke: Die Begeisterung der Gruppe über das Lernspiel „Agent Attack IT“ hielt sich stark in Grenzen. Fiel noch am Anfang positiv auf, dass man sich einen eigenen Agenten samt Kleidung und Frisur erstellen konnte, kam sehr bald Enttäuschung auf, dass man diesen liebevoll ausgestalteten Agenten dann nie zu Gesicht bekam.
Auch der Spielablauf überzeugt nicht wirklich, da man selber keinerlei Entscheidungsmöglichkeiten besaß, sondern sich die Rolle des Spieler fast ausschließlich auf das Beantworten von Fragen beschränkte, wobei man allerdings, was noch positiv angemerkt wurde, wenigstens etwas über IT lernen konnte.

Spiel 3: Sauerbraten
Genre: Ego-Shooter
Eindrücke: Der größte Teil der Gruppe reagierte eher zurückhaltend. Die meisten fanden das Spiel langweilig, aggressionsfördernd oder einfach nur „dooof“. Allerdings wurde auf „geile Grafik/Sounds“ hingewiesen. Wenige, leise Stimmen waren jedoch auch der Meinung, das Spiel sei durchaus spannend und fordere Konzentration und Reaktionsvermögen.

Spiel 4: Travian
Genre: Simulation, Aufbaustrategie
Eindrücke: Die Reaktionen auf Travian waren eher positiv, wobei von allen darauf hingewiesen wurde, dass ein solches Spiel eher auf einen längeren Zeitraum ausgelegt sei und es auch eine Weile dauere, sich auf die doch recht komplizierten Regeln des Spiels einzustellen. Es war also nicht genug Spielzeit da, um zu einer richtigen Meinung zu kommen.

Ein Teil der Gruppe war nun nach zwei Stunden des Spielens ermüdet und nervös, während ein anderer Teil gerade erst warm geworden war und gerne noch weiter gespielt hätte.
Außerdem stellte die Gruppe fest, dass die wenigsten Spiele einfach nur isoliert im Raum/Internet stehen, sondern dass es oft noch andere Aktivitäten zu den Spielen gibt, z.B. Videos auf Youtube (z.B. Free Rider 2) oder Foren und Communities (z.B. bei Travian).
Auf jeden Fall war die Gruppe um viele Eindrücke und Erfahrungen reicher, da einige von uns zum ersten Mal ein Spiel eines bestimmten Genres gespielt hatten.

Welche Spiele wirken sich positiv/negativ aus?

Actionspiele (z.B. Ego-Shooter):

Viele gehen davon aus, dass Ego-Shooter Games nur negative Auswirkungen auf den Menschen ausüben. Die häufigsten negativen Auswirkungen sind Gewaltverherrlichung bzw. Gewaltverharmlosung und Aggressionssteigerung. Es gibt aber auch Studien die beweisen, dass es auch durchaus positiv auf Menschen wirken kann.

 

Hier ein paar Beispiele: 

  • können die Auffassungsgabe und die Hand-und Augen-Koordination verbessern
  • steigern das Reaktions- und Sehvermögen zum Beispiel nach einem Schlaganfall
  • Aggressionen können abgebaut werden und die räumliche Wahrnehmung wird verbessert

 

Adventurespiele:

  • verharmlosen Gewalt, steigern das Reaktionsvermögen und fördern die Kreativität

 

Strategiespiele:

  • verharmlosen häufig die Gewalt
  • fördern die Kreativität und das räumliche Vorstellungsvermögen

 

Sportspiele:

  • steigern das Reaktionsvermögen und verbessern die Auge-Hand-Koordination 

 

Sonstige PC-Spiele (Bsp.): 

  • Puzzle (Verbesserung des räumlichen Vorstellungsvermögens)
  • Lernspiele (Lernerfolg und Wissensvermittlung)

 

 

Hier ein paar Beispiele für allgemeine Auswirkungen von Computerspiele:

 

positive Auswirkungen:

  • Aggressionsabbau
  • steigern die Reaktionsgeschwindigkeit und das räumliche Vorstellungsvermögen,
  • sowie die Hand- und Augen-Koordination
  • verbessern die Auffassungsgabe
  • Wissensvermittlung, Lernerfolg
  • fördert die Kreativität

 

negative Auswirkungen:

  • Spielsucht
  • Realitäts- und Kontrollverlust
  • Schlafstörungen
  • Aggressionsförderung durch Gewalt in Spielen (Gewaltverharmlosung/ Gewaltverherrlichung)
  • Haltungsschwächen und -schäden (besonders bei Kindern)
  • Bewegungsmangel (z.B. Übergewicht, Kopf- und Rückenschmerzen)
  • Vernachlässigung anderer Interessen und sozialer Bindungen

 

 

 

 

Quellen:

Universität Ulm – Auswirkungen von Computerspielen

www.medienbewusst.de – gesundheitliche Auswirkungen von Computerspielen

de.wikipedia.org – Ego-Shooter