Unser Besuch im Computerspielemuseum

Während unserer Projektwoche im wannseeFORUM, mit dem übergeordneten Thema „Medien-Macht – Macht Medien“, führte uns eine Exkursion ins Computerspielemuseum Berlin.


gruppe cm blog

Exkursion zum Computerspiele-Museum Berlin: Andreas Lange und Wir


Mit der Gründung 1997 begann das Museum Computerspiele aller Art zu sammeln und dient somit als Archiv für Wissenschaftler und Forscher, die sich mit dem Thema beschäftigen. Zusätzlich verfügt es zur Zeit über annähernd alle historischen Heimcomputer und Konsolensysteme, die jemals in Europa verkauft wurden. Auch Fachmagazine können eingesehen werden. Seit den 90er Jahren „…wurden wir also auch als Museum als Ausstellungmacher getragen – von dem wachsenden Bewusstsein (…) über die kulturelle Bedeutung, aber auch über die Komplexität und über den Facettenreichtum von Computerspielen in der öffentlichen Wahrnehmung und sofern haben wir unsere Ausstellung gut entwickeln können.“ (Zitat Andreas Lange) Computerspiele, als Teil unserer Medienkultur, fesseln seit Jahrzehnten sowohl die junge als auch die ältere Generation.

Andreas Lange, Direktor des Computerspielemuseums, gab uns einen kleinen Einblick in seine Arbeit und berichtete uns von vergangenen Ausstellungen und richtungsweisenden Projekten, welche die Archivierung von digitalen Artefakten auf Dauer ermöglichen sollen.

Besonders interessant fanden wir den Bericht über die Ausstellung pong.mythos, die schon in zahlreichen deutschen Städten Station gemacht hat. Zur kurzen Erklärung: pong.mythos bezeichnet das Ping-Pong-Spiel, welches 1972 erstmals auf Spielautomaten spielbar war und den Grundstein für das Unterhaltungsmedium Computerspiel legte. Die Ausstellung zeigt sowohl die Spielanfänge, als auch die Weiterentwicklung durch neue Techniken.

Scaled Image


Ein weiterer Teil des Vortrages beschäftigte sich mit der Strategie zur Aufbewahrung der Computerspiele. „Die Emulatorenstrategie ist schon eine spezielle Strategie für digitale Artefakte…“ (Zitat Andreas Lange), welche zur Zeit in Form des Projekts KEEP verwirklicht wird. Beteiligte bei dem Projekt sind unter anderem die Bibliothèque nationale de France (Frankreich), Koninklijke Bibliotheek (Niederlande) und die Deutsche Nationalbibliothek. Auch das Computerspielemuseum beteiligt sich aktiv an den Forschungen zur dauerhaften Bewahrung der digitalen Medien.


Ein Besuch im Museum ist auf jeden Fall empfehlenswert – wichtig ist allerdings, sich vorher anzumelden! Seid ihr also computerinteressiert und wir haben euer Interesse geweckt, dann schaut doch einfach mal vorbei.


Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: